Die Geheimwaffe: Abwehrkräften durch schlaue Worte Flügel verleihen
Die Geheimwaffe: Abwehrkräften durch schlaue Worte Flügel verleihen

Die Geheimwaffe: Abwehrkräften durch schlaue Worte Flügel verleihen

Was wir anderen Menschen gegenüber äußern, hat direkten Einfluss darauf, wie sie sich fühlen. Du kannst den Abwehrkräften anderer Menschen (und deinen eigenen…) regelrecht Flügel verleihen, wenn du schlau überlegst, was du zu ihnen sagst!

Ist es dir auch schon einmal passiert, dass du dich eigentlich gut gefühlt hast, aber jemand in deiner Umgebung dich ganz besorgt angesehen und so etwas zu dir gesagt hat wie: “Oh je, geht es dir nicht gut? Du siehst ja ganz blass aus?” Und gleich erlitt dein gutes Gefühl einen Dämpfer. 

Oder andersherum: Es ging dir nicht so gut, aber dann kam jemand und sagte: “Du siehst heute prima aus! Man merkt, dass es dir gut geht!” und hast dich zwar ein bisschen gewundert, aber auch irgendwie gleich besser gefühlt?

“Kein Problem”, sagte der Arzt, “wir machen das ambulant.” Er gab mir einen Termin, zu dem ich mich im örtlichen Krankenhaus einfinden sollte, er würde dann die Operation durchführen und danach könne ich wieder nach Hause.

Wenn ich diesen Plan Freunden aus Deutschland erzählte, waren sie sehr besorgt und äußerten lautstark Bedenken. Man könne doch nach einer Mandel-OP nicht nach Hause! Menschen in Ägypten fanden das alles kein Problem. Ach, Mandel-OP. Kleinigkeit. Nach 3 Tagen wäre ich wieder fit!

Ich hörte auf die ägyptischen Stimmen und ließ mich auf den Termin ein. Eine deutsche Freundin begleitete mich. Am Empfang war man zunächst der Ansicht, dass ich am Ort falsch sei und gar keinen Termin hätte. Erst nach einigem Hin- und Her durfte ich bleiben und bekam einen Haufen Dokumente zum Ausfüllen und Unterschreiben. Auf Arabisch. Gottseidank konnte ich genug, um in etwa zu wissen, was von mir gefragt war.

Dann wurde ich auf ein Zimmer gebracht. Die Einrichtung war ältlich. Eine Krankenschwester erschien, die mich sehr freundlich anlächelte, mit der die sprachliche Verständigung allerdings herausfordernd war. Meiner Interpretation nach stellte sie mir allerlei Fragen zu Erkrankungen und Allergien, die ich so gut ich konnte beantwortete. Sie brachte mir ein OP-Hemd half mir dabei, die obligatorischen Strümpfe anzuziehen. Dann tauchte ein mir unbekannter Arzt auf, der ihr Fragen über mich stellte und wieder verschwand. 

Das war doch alles sehr befremdlich. Von meinem Arzt keine Spur. Ich bekam ein bisschen Panik.

Meine Gedanken waren: “Was stellen die hier mit mir an? Wissen die überhaupt, dass meine Mandeln raussollen und nicht mein Bein ab? Und ist das hier sauber genug??? Soll ich nicht lieber wieder gehen?”

Da sah mich meine Freundin direkt an und sagte: “Kendra, ich weiß gar nicht, warum du dir Sorgen machst. Es ist doch alles prima hier! Du wirst sehen, das geht alles gut.”

In dem Moment legte sich in mir wie ein Schalter um. Ich glaubte ihr. Die Angst war weg. Ab da war alles nicht mehr schlimm.

Als der fremde Arzt schon dabei war, mir irgendein Mittel zu spritzen, tauchte tatsächlich noch mein eigentlicher Arzt auf. Und alles ging gut. 

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gestand mir die Freundin Jahre später, sich auch nicht sicher gewesen zu sein, ob alles wirklich in Ordnung war. Doch sie hatte sich nichts anmerken lassen und hatte mir genau die Botschaft gegeben, die ich in dem Moment gebraucht hatte. Zuversicht.

Ein anderes Beispiel: Ich habe einige Jahre lang mentale Geburtsvorbereitung gegeben und dabei gelernt, wie abhängig der Verlauf einer Geburt davon ist, dass die Gebärende Menschen um sich hat, die an sie glauben.

In einem Umfeld, das Geburt per se als gefährlich ansieht, von Angst erfüllt ist und der Gebärenden ständig von möglichen Problemen berichtet, stehen die Aussichten auf eine natürliche Geburt ohne irgendeine Interventionskaskade schlecht.

In einem Umfeld, das Geburt als normalerweise unproblematisch ansieht und der Gebärenden immer wieder versichert: “Es ist alles in Ordnung! Du schaffst das!”, steigt die Chance dramatisch.

Dies zeigt, dass viel weniger von den tatsächlichen oder scheinbaren Realitäten abhängt, sondern davon, wie wir auf diese reagieren. 

Wir wissen doch heutzutage, dass unsere geistige Verfassung, unsere Gedanken und Gefühle direkten Einfluss auf unser Befinden haben. Was wir denken und fühlen beeinflusst unseren Körper unmittelbar. So viele Menschen haben Heilung erfahren, indem sie ihr Denken und Fühlen verändert haben – das Internet ist voll davon. So viele Lehrer, so viele Bücher, so viele Kurse verkünden alle dasselbe.

Das heißt, wir sind dem, was um uns herum geschieht, nicht hilflos ausgeliefert! Wir können Einfluss nehmen, und es ist noch nicht einmal schwierig!

Es ist Zeit, das nun endlich zu glauben und in die Praxis umzusetzen.

Jeder von uns hat die Macht, andere Menschen direkt positiv zu beeinflussen, und ihre Gesundheit zu stärken, indem er ihnen hilft, an sich selbst zu glauben. 

Sag zu den Menschen um dich herum: “Du brauchst keine Angst zu haben. Es ist alles in Ordnung. Dir kann nichts passieren.”

Sag zu jemanden, der krank ist: “Du siehst heute schon viel besser aus. Bald bist du wieder gesund.”, “Dein System ist stark. Du schaffst das.”

Bring ihn zum Lachen. Verbreite Zuversicht.

Unterschätze nicht die Macht, die du hast!

Sprich nicht von Gefahr. Sprich von Stärke und Gesundheit. 

Vielleicht fragst du dich jetzt: “Bringt das wirklich was? Das klingt zu einfach!”

Probiere es einfach aus. Du wirst merken, dass in dem Moment, in dem du anfängst, anderen Menschen Boschaften der Stärke und Zuversicht zu vermitteln, du dich selbst besser fühlst.

Deine eigene Stärke und Zuversicht und damit deine Abwehrkraft nimmt zu.

Das hier ist kein Wunschdenken. Das hier funktioniert. Und warum?

Weil es dich tief im Inneren an eine Wahrheit erinnert. Die Wahrheit darüber, wer du wirklich bist.

Die Wahrheit, dass in dir eine Kraft liegt, ein Potential, das viel größer ist als die Umstände deines Lebens. In dir ist eine Lebenskraft, die alles Mögliche vollbringen kann. Die nicht beschränkt ist durch äußere Umstände, sondern nur durch das, was du für möglich hältst.

Tief in dir kannst du es fühlen. 

Jetzt ist die Zeit, sich mit dieser Kraft zu verbinden und sie an die Welt weiterzugeben.

Du bist stark. Du bist unbegrenzt. Du bist reine Lebenskraft. Du hast es in dir.

Fühle es. Zeige es. Jetzt. 

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